Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
benvenuto
Benvenuto in Italia und willkommen in der Ewigen Stadt. Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch eine der ältesten Städte, sowie die drittgrößte Stadt der EU. Aber nicht nur Rom ist der Ort des Geschehens, sondern auch das nur ca. 30 km entfernte Gemeinde Fiumicino. Diese ist vor allem für ihren Flughafen berühmt.
Wir sind ein L3S3V3 (empfohlen ab 18) geratetes Real Life Board, welches im Jahre 2021 spielt. Wir sind zwar Privat, könnt aber weiterhin Teil des Forums werden. Wir fragen nur noch über Whitelist das Interesse ab. Wir ignorieren Corona komplett, weswegen wir ein alternatives Universum sind.
Navigazione
Team
News
09.07.2023
Das la dolce Vita wird ab heute Privat sein. Das bedeutet, dass es zwar weiterhin Zeitsprünge und co geben wird, aber alles Ruhiger sein wird. Gesuche sind noch aktiv, werden auch weiterhin von mir verwaltet. Ihr könnt euch auch weiterhin, unabhängig von Gesuchen, hier anmelden. Das ist ebenfalls weiterhin offen. 19.03.2023
Wir haben ein Welches Gesuch wünscht du dir? eingerichtet, in welchen sowohl unsere Gäste, als auch User, gerne schreiben können, welches Gesuch sie gerne übernehmen würden.

11.03.2023
Leider hat uns Bekky aus Zeitgründen das Team und auch das La dolce Vita verlassen. Wir wünschen ihr alles gute und vielleicht sieht man sich irgendwann wieder.
Applicazioni
gesucht von Fabio Moreno in Weibliche Gesuche
23 - 24 Jahre
mögliches Pair
frei wählbar
Natalie Dyer
Inplaykalender 2021 » [Zum Kalender]
Inplay-Szenen Events Plots Geburtstage
Mai 2021 Es wird immer wärmer und der Frühling neigt sich dem Ende zu. So kommt es im Mai schon zu einer maximalen Temperatur von 24°C, die Minimalwerte liegen bei 13°C. Die Regentage werden weniger, so wird aktuell mit nur 5 Regentagen gerechnet.

Juni 2021 wird ein sehr warmer Monat. Hier kann mit einer Höchsttemperatur von 28°C gerechnet werden, an manchen Tagen wird es aber auch mal maximal 17°C. Die Regenfälle gehen gegen Null und es kann sehr schwül werden. Bleibt Hydriert und sucht euch viel Schatten!

Juli 2021 Es wird noch heißer. So wird eine Temperatur von über 30° erwartet, wobei die Luft in der Innenstadt mehr steht, als in der freien Fläche. Minimalwerte werden so um die 19° erwartet, welche vor allem in den frühen Morgenstunden sein werden. Die Nächte sind lange Hell und manchmal noch sehr warm, weswegen geraten wird, Zimmer abzudunkeln und frühmorgens zu lüften. Wer kann, kann die Klimaanlage anwerfen.
maggio 2021
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
giugno 2021
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30
luglio 2021
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31
Menü
Allgemeines zu Italien
Fiumicino
Rom
Sonstiges
Adelsfamilien Italiens
Wer waren sie, wie beeinflussten sie die Geschichte und gibt es sie noch?
Albizzi, Florenz
Im 13. und 14. Jahrhundert hatte die Familie als Anführerin der Guelfen hohe Ämter in der Republik Florenz inne. Eine herausragende Rolle spielte Piero degli Albizzi in der Zeit der Terrorherrschaft der Guelfen bis zum Aufstand der Wollkämmer (Ciompi-Aufstand) 1378, in dessen Verlauf er hingerichtet wurde.

1382 gelangte die Familie durch die Vertreibung des Diktators Salvestro de’ Medici an der Spitze einer oligarchischen Koalition erneut zur Herrschaft in der Stadt.

1393 wurde Maso degli Albizzi zum Gonfaloniere gewählt und blieb viele Jahre aufgrund seiner einflussreichen Position in der Arte della Lana bis zu seinem Tod 1417 beinahe Herr von Florenz.

Im weiteren Kampf um die Macht in Florenz mussten die Albizzi jedoch den Medici weichen: 1433 wurden bei der Wahl zur neuen Signoria überwiegend Anhänger der Albizzi (unter der Führung von Rinaldo degli Albizzi) ausgelost, so dass der Bewerber Cosimo de’ Medici zuerst inhaftiert und dann nach Urbino verbannt wurde, nachdem ein Mordversuch auf ihn misslungen war. Er widersetzte sich jedoch dem Urteil und ging nach Venedig ins Exil, von wo aus er die Geschäfte der familieneigenen Bank weiter leitete.

Unter anderem wegen einer ungerechten Steuerpolitik der Albizzi und päpstlicher Interventionen konnte Cosimo de’ Medici jedoch bereits Anfang 1434 nach Florenz zurückkehren. Die Anhänger der Albizzi wurden nun ihrerseits – diesmal ohne Mordanschläge oder Todesurteile – verbannt.

Die Albizzi unterwarfen sich den Medici und überließen ihnen die Herrschaft. Im Jahr 1508 heiratete Giovanni degli Albizzi Ginevra de’ Medici und wurde dadurch später zum Onkel jenes Lorenzino de’ Medici, der 1537 den Stadtherrn Alessandro de’ Medici ermordete.


Amidei, Florenz Ursprung Rom
Die Amidei waren eine italienische Adelsfamilie aus Florenz. Ursprünglich stammte die Familie aus Rom, aber sie zogen bereits bei der Gründung der Stadt Florenz dorthin.

Bekanntheit erlangte die Familie durch einen Streit mit der Familie Buondelmonti. Dieser Streit soll zur Bildung der Ghibellinen und Guelfen 1215 in Florenz geführt haben.


Borgia, Rom Ursprung Spanien
Die Borgia stammten ursprünglich aus Borja bei Saragossa und ließen sich im Königreich Valencia nieder, das seit der Eroberung durch Jakob I. im 13. Jahrhundert zur Krone von Aragonien gehörte, vor allem in Xàtiva und später in Gandia.

Die Familie kam zu Beginn des 15. Jahrhunderts in Italien zu Macht und Reichtum, die ihren Höhepunkt in den beiden Päpsten aus der Familie fand, Kalixt III. (1455–1458) und Alexander VI. (1492–1503). Der von Machiavelli beschriebene Cesare Borgia und Lucrezia Borgia, außereheliche Kinder des letzteren Papstes, sind zwei weitere bekannte Mitglieder der Familie. Mit dem Tod Alexanders VI. 1503 brach die Macht der Borgia im Kirchenstaat zusammen. Giambattista Pamfili, ein Nachkomme von Alexanders Tochter Isabella, wurde 1644 als Innozenz X. Papst.

Die Linie der Herzöge von Gandía, Nachfahren von Papst Alexanders Sohn Juan Borgia, starb erst 1748 aus. Zu ihr gehörte Francisco de Borja, der dritte General der Jesuiten. Der Herzogstitel von Gandía ging über weibliche Erbfolgen auf andere Familien über, gegenwärtig gehalten von der Herzogsfamilie Téllez-Girón. Eine nach Ecuador und Chile ausgewanderte Familie Borja führt sich allerdings in direkter männlicher Linie auf Lucas Vicente Joaquín de Borja y Lasteros, Sohn des Francisco José de Borja y Paz Duque de Estrada, einen Nachfahren des Juan Borgia, 2. Herzog von Gandía, zurück. Zu diesen gehört Rodrigo Borja (* 1935), von 1988 bis 1992 Präsident der Republik Ecuador. Die Fürsten von Squillace, 1740 erloschen, waren ebenfalls Nachfahren der Borgia. Eine Reihe von Familien, die heute diesen Namen tragen, wie die Borgia de Milà und die Borgia-Lançol, stammen von Töchtern der Familie ab.


Braida, Piemont
Die Grafen Braida von Ronsecco und Cornigliano sind eine alte, ursprünglich aus Savoyen stammende Familie, die sich auf die Aleramiden zurückführt. Aleramo I., Conte di Savona (Aledram di Vado) † 995, war Herzog in Sachsen sowie Vetter und Schwiegervater Kaiser Ottos I., der ihn mit dem Herzogtum Montferrat bedachte. Aleramos Urenkel Raimund (Raimondo), aus dem Geschlecht der Markgrafen von Savona und Saluzzo, war neben Anteilen von Saluzzo die Stadt und das Gebiet von Bra (Piemont) zugefallen, wovon er und seine Nachkommen den Namen „Braida“ angenommen hatten. Der Streit um die Hoheitsrechte und die Kriege unter Kaiser Friedrich Barbarossa zwangen Otto Heinrich (Oddo Enrico) Marchese di Braida i Cornigliano, Centallo und Racconigi an Adelasia von Salluzzo abzutreten (vor 1200).

Die Familie verzweigte sich in mehrere Linien auf dem Gebiet des heutigen Italien. Eigene Wappen wurden geführt. So findet man zum Beispiel Nachfahren des Odo di Braida di Molioterno (* 1269), verheiratet mit Odolina D’Aimone d’Aquino, in Corneliano. 1608 starb dort der letzte „Dominus von Corneliano“, Graf Francesco de Brayda de’ Signori di Corneliano et Podestà di Bagnasco (Wappen unten beschrieben).

Der vollständige italienische Titel lautet: conti di Ronsecco; signori di Brondello, Casalgrasso, Cervere, Corneliano, La Morra, Monforte, Piobesi, Pollenzo, Racconigi, Ronsecco, Ruffia, Sanfrè, Verduno; consignori di Casalvolone, Castellar, Ceresole e Palermo.


Brignole, Genua
Brignole, auch Brignole-Sale (weitere Varianten: de Brignoles Sales, de Brignoles de Sales, in Italien auch de Brignolet Salet) ist der Name eines Genuesischen Adelsgeschlechtes. Von den zwei Hauptlinien Brignole und Brignole-Sale lebt die erstere fort, während die letztere nominell 1876 bzw. 1888 erloschen ist.

Die Brignole zählten seit dem 16. Jahrhundert zur Genueser Führungsschicht und brachten seitdem zahlreiche Politiker, Diplomaten und Kleriker hervor, profilierten sich aber auch als Kunstsammler, Bauherren und Mäzene. In Stadtgeschichte und Stadtbild Genuas lässt sich ihr Einfluss bis heute nachweisen, aber auch in Paris, wo etwa eine Straße den Namen "Rue Brignole" trägt. Den Höhepunkt ihrer politischen und gesellschaftlichen Bedeutung erlebte die Familie im 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert galt sie, durch das Finanzgewerbe sowie eine geschickte Heiratspolitik zu großem Wohlstand gekommen, als eine der reichsten nichtfürstlichen Familien Italiens und ganz Europas. Mit Maria Brignole Sale De Ferrari (1811–1888) ist die Familie erloschen, sie hinterließ den Palazzo Rosso mit reicher Kunstsammlung der Stadt Genua.


Colonna, Rom
Die Colonna sind ein bedeutendes stadtrömisches Adelsgeschlecht fürstlichen Standes, das zum päpstlichen Adel wie auch zum europäischen Hochadel zählt.
Die Colonna stammen von den Grafen von Tusculum ab, die im 10. und 11. Jahrhundert die Macht in der Stadt Rom innehatten und acht Päpste stellten. Deren Stammvater war Markgraf Alberich I. von Spoleto (* vor 889; † zwischen 917 und 925). Ein Petrus de Columna (ca. 1078–1108) wird 1101 als Sohn (oder Enkel?) eines Gregor von Tusculum (wohl Gregors II., † vor 1064) sowie als Bruder eines Gregor und eines Tolomeo genannt; die genauen Verwandtschaftsverhältnisse sind aber nicht geklärt. Der Name Colonna leitet sich von dem an den Albaner Bergen gelegenen Ort Colonna her, der unweit von Tusculum gelegen ist. Colonna und Palestrina wurden von Papst Paschalis II. konfisziert, von Honorius II. jedoch an besagten Petrus de Columna restituiert.

Im Hoch- und Spät-Mittelalter vom 11. bis zum 16. Jahrhundert übten die Colonna durch ihre zahlreichen Schlösser und großen Besitzungen, unter denen besonders die Stadt Palestrina zu nennen ist, und die große Schar ihrer Klienten einen bedeutenden Einfluss auf die Angelegenheiten des Kirchenstaats und auf die Papstwahlen aus.

In den Kämpfen zwischen Kaiser und Papst standen sie meist auf Seiten der Ghibellinen. Als Kastell in der Stadt Rom diente ihnen das zur Befestigung ausgebaute Mausoleum des Augustus (ähnlich wie den Päpsten das zur Engelsburg ausgebaute Mausoleum Hadrians oder den Frangipani das Kolosseum und der Circus Maximus). Mit dem Fall der Kommune von Rom 1167 wurden sie vorübergehend verbannt und die Befestigungswerke der Mausoleumsburg geschleift. Seit dem Pontifikat des Hyacinto Bobo als Coelestin III. (ab 1191) kämpfte die Familie Colonna lange Zeit erbittert gegen die Bobonen, insbesondere die Orsini, als Vertretern der Guelfenpartei, die Caetani und andere, um die vorherrschende Stellung in Rom. Im 13. Jahrhundert bauten sie sich die Überreste der Konstantinsthermen zur Festung aus.

Aus ihrer Familie gingen außer dem Papst Martin V. viele Kardinäle, Feldherren, Staatsmänner und Gelehrte hervor. Die Colonna gehören, neben den Borghese und ihrer Seitenlinie Aldobrandini sowie den Familien Barberini, Caetani, Chigi, Doria-Pamphilj, Lante della Rovere, Massimo, Odescalchi, Orsini, Pallavicini, Riario Sforza, Ruspoli und Torlonia zu den bekanntesten Fürstenhäusern des stadtrömisch-päpstlichen Hochadels sowie des italienischen Adels.

Ein um 1153 nach Südtirol eingewanderter Zweig Colonna von Fels (Völs) wurde ab 1572 in Böhmen ansässig. Zu ihm gehörten die Brüder Leonhard und Friedrich sowie der Neffe Kaspar, die sich am Ständeaufstand in Böhmen (1618) beteiligten. Von 1638 bis ins 18. Jahrhundert besaßen sie die schlesische Herrschaft Tost und ab 1651 das oberschlesische Schloss Groß Strehlitz.


Contarini, Venedig
Die Contarini waren eine venezianische Patrizierfamilie (siehe: Patriziat von Venedig).
Sie zählten zu den zwölf vornehmsten Familien der Republik Venedig und brachten eine große Anzahl berühmter Männer, darunter vier Patriarchen und acht Dogen, 44 Prokuratoren sowie viele Feldherren, Staatsmänner, Künstler, Dichter und Gelehrte hervor. Ihren Reichtum verdankte die Familie einem ausgedehnten Handel mit der Küste von Afrika.


Dandolo, Venedig
Dandolo ist der Name einer venezianischen Patrizierfamilie (siehe: Patriziat von Venedig), die vor allem im 13. und 14. Jahrhundert großen politischen Einfluss ausübte und mehrere Dogen stellte.

Bedeutende Vertreter sind:

Enrico Dandolo (Patriarch 1134–1182)

Enrico Dandolo (Doge 1192–1205)

Ranieri Dandolo († 1208), dessen Sohn, Vizedoge und Flottenkommandant

Anna Dandolo († um 1265), dessen Tochter, Königin der Serben

Giovanni Dandolo (Doge 1280–1289)

Andrea Dandolo (Duca di Candia) († 1298), venezianischer Podestà, Duca di Candia, Flottenführer

Francesco Dandolo (Doge 1328–1339)

Andrea Dandolo (Doge 1342–1354)

Giovanna Dandolo, Dogaressa von Venedig

Silvestro Dandolo (1776–1847), Admiral

Doria, Genua
Die Doria sind eine Patrizierfamilie der Republik Genua, die zu den bedeutendsten Geschlechtern des italienischen Adels zählt. Zweige der Familie bestehen bis heute.

Ab Anfang des 12. Jahrhunderts erwarb die reiche Kaufmannsfamilie Besitz am Golf von Genua, gründete Burgen und Orte im Norden Sardiniens und übernahm im 13. Jahrhundert Herrschaften im Piemont. In Genua selbst waren sie im 12. und 13. Jahrhundert die führende Familie.

Häufig kommandierten Dorias bei kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Erzrivalen Republik Venedig die Genueser Flotte. In den Kämpfen zwischen Kaisern und Päpsten (Parteibezeichnungen: Guelfen gegen Ghibellinen) stellten sie sich auf die kaiserliche, ghibellinische Seite. Sie errichteten und bewohnten zahlreiche Paläste in Genua.

Der Admiral Andrea Doria, inoffizieller Machthaber in Genua, wurde 1531 von Kaiser Karl V. mit dem Fürstentum Melfi in Süditalien belehnt, wo er und seine Nachfahren weitere Herrschaften ankauften; die Fürsten von Melfi erbten 1760 außerdem den Besitz der Familie Pamphilj in Rom und im Kirchenstaat. Von 1613 bis 1806 übte eine andere Linie im Königreich Neapel die Herrschaft über das Fürstentum Angri aus. Zweige der Familie bestehen bis heute.


Este, Ferrara
Die Este gehen im Mannesstamm auf die Otbertiner (ital.: Obertenghi) zurück, eines der ältesten italienischen Adelsgeschlechter, seit 951 Markgrafen von Ostligurien, ab ca. 1000 Markgrafen von Mailand, Tortona und Genua.

Alberto Azzo II. von Este (* 997, † 1096/97), Markgraf von Mailand, heiratete die Erbin der schwäbischen Welfen; seine Söhne begründeten die beiden Hauptlinien des Geschlechts: Die ältere Linie bildet das „Haus Welf-Este“, das 1070 zu Herzögen von Bayern Aufstieg und von dem das Haus Hannover abstammt, das bis heute existiert.

Die jüngere Linie „Fulc-Este“ regierte von 1240 bis 1597 Ferrara und von 1288 bis 1796 Modena, seit 1452 als Herzöge von Modena. Angehörige dieser Familie waren bedeutende Mäzene der Renaissancezeit. Diese Linie erlosch 1803 und wurde von der habsburgischen Nebenlinie Österreich-Este beerbt.

Es war der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz, der bei seinen genealogischen Studien im Auftrag des Welfenhauses 1688 den gemeinsamen Ursprung der beiden Häuser nachwies und mit der Hochzeit des Thronerben Rinaldo d’Este mit Prinzessin Charlotte Felicitas von Hannover auch eine kleine ‚Wiedervereinigung‘ beider Familienzweige arrangierte.


Farnese, Orvieto und Viterbo
Die Farnese waren eine der bedeutendsten Familien des italienischen Adels.

Seit dem 11. Jahrhundert sind sie im Gebiet der heutigen Provinz Viterbo bezeugt. 1534 wurde Alessandro Farnese zum Papst Paul III. gewählt. Von 1537 bis 1649 regierte die Familie das Herzogtum Castro und von 1545 bis 1731 das Herzogtum Parma mit Piacenza. Einige bedeutende Paläste der Renaissancezeit gehen auf sie zurück, sowie eine berühmte Antikensammlung. 1731 erloschen die Farnese im Mannesstamm.


Fieschi, Genua
Die Fieschi (ausgesprochen: Fieski, lat.: Flisci, italienischer Plural auf -i, während einzelne Mitglieder der Familie oft im Singular als Fiesco bezeichnet wurden), waren eine der vier führenden Adelsfamilien der Republik Genua und zählen zu den bedeutendsten Geschlechtern des italienischen Adels. Sie stellten zwei Päpste, 62 Kardinäle und die Heilige Katharina von Genua.



Gelmini von Kreutzhof, Südtirol
Gelmini von Kreutzhof, andere Schreibweisen von Gelmini (Edle) zu Kreutzhof, italienisch de Gelmini, ist der Name eines 1788 geadelten Südtiroler Briefadelsgeschlechts. Der Name Gelmini, auch in den Abwandlungen Gelmetti, Gelmi, Gelmo, Gilmozzi, Guelmi e Vielmetti und Vielmi, leitet sich von dem im Mittelalter italienisierten Namen Wilhelm (Guglielmo, Gelmino, Gelmo) ab. In Urkunden tauchte der Name in dieser Schreibweise erstmals im 12. Jahrhundert in Braone und in der Val Camonica (beide Provinz Brescia) auf.1584 erscheinen urkundlich die Brüder Giacomo und Giovanni Battista Gelmini in Trient, die dort seit 1582 das Bürgerrecht hatten, aber nicht mit dem Adelsgeschlecht verwandt sind. Sie stammten aus Sabbio Chiese (heute Ortsteil von Vobarno, Provinz Brescia) in der Val Trompia.


Gonzaga, Mantua
Gonzaga war der Familienname der Herzöge von Mantua, eines der bekanntesten italienischen Adelsgeschlechter.

Seit 1328 regierten sie, sanktioniert durch das kaiserliche Vikariat, zunächst als Capitano del Popolo und de facto als Herrn von Mantua, seit 1433 als Markgrafen und seit 1530 als Herzöge.[1] Das Herzogtum war ein reichsunmittelbares Territorium in Reichsitalien. Die Herzöge vertraten die Interessen der Habsburger Kaiser. Der Mantuaner Hauptstamm erlosch 1627, was einen Erbfolgekrieg zwischen dem Kaiser und Frankreich auslöste. Die mit französischer Hilfe in Mantua nachfolgende Gonzaga-Linie der Herzöge von Nevers und Rethel verlor jedoch 1708 im Spanischen Erbfolgekrieg ihre Herrschaft an die Habsburger und erlosch unmittelbar danach. Nebenlinien bestanden noch länger, eine davon existiert bis heute.


Grimaldi, Genua (später Monaco)
Die Familie Grimaldi ist ein weitverzweigtes Adelsgeschlecht, das ursprünglich aus Genua stammt und dessen heute wichtigster Zweig das Fürstentum Monaco regiert. Die Familie Grimaldi gehörte zum Patriziat der Republik Genua und lässt sich auf den Genuesen Otto Canella († ca. 1143) zurückverfolgen, der im Jahr 1133 Konsul von Genua war. Sein jüngster Sohn, Grimaldo Canella († nach 1184) gilt als Namensgeber für die Familie der Grimaldi. Dessen Sohn nannte sich Oberto Grimaldi († ca. 1252) und wird heute als Vater der Grimaldi bezeichnet. Oberto Grimaldi war mit Corradine Spinola verheiratet und hatte vier Kinder. Sein Sohn Grimaldo Grimaldi († nach 1257) war wie seine Vorfahren in Genua politisch aktiv. Zu seinen Kindern zählten Lanfranco Grimaldi († ca. 1293) und Antonio Grimaldi.

Neben den Doria, Fieschi und Spinola gehörten die Grimaldi zu den vier führenden Familien der Republik Genua und stellten zahlreiche Dogen von Genua. Vielfache Beziehungen bestanden auch zu dem alten Adelsgeschlecht der Malaspina, das an der ligurischen Küste und im Hinterland reich begütert war. Die Familie Grimaldi begleitet nun das Königshaus Monaco.


Malatesta, Rimini und Pesaro
Die Malatesta waren eine italienische Adelsfamilie in der Romagna, die erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt wurde. Die Familie beherrschte im 14. und 15. Jahrhundert Rimini, Pesaro, Cesena und einige andere Städte. Die Malatesta erscheinen erstmals vereinzelt in Urkunden des 11. Jahrhunderts in der Gegend um Gabicce Mare (dessen Burg nicht erhalten ist), Gatteo (mit erhaltener Malatesta-Burg von 1335) und Poggio Berni (mit der erhaltenen Burg Marcosanti, deren Kern auf die Malatesta zurückgeht). Stammvater soll ein Rodolfo aus dem Hause der Herren von Carpegna gewesen sein, dessen Kampfesmut ihm den Spitznamen Malatesta (arger Kopf, frei übersetzt: Dickschädel) eingebracht habe und der ab 1004 das Castello di Penna, die Burg auf dem Felsen von Pennabilli, errichtet haben soll.

Ein Giovanni Malatesta († 1150) wird erstmals in Rimini erwähnt, er hatte Grundbesitz zwischen den Flüssen Marecchia und Rubikon. Sein Sohn heiratete in die Familie Traversari ein, die im 12. und 13. Jahrhundert Ravenna und Rimini beherrschte und von einem Herzog Paolo († 947) abstammte; die Überlieferung führt die Traversari auf einen Teodoro zurück, der von Theoderich zum Präfekten von Ravenna ernannt wurde. Das Castello Due Torri in Torriana kam 1186 an die Malatesta. In der übernächsten Generation begründete Giovanni die Linie der Grafen von Sogliano (bis 1640) und sein Bruder Malatesta I. Malatesta (1183–1248) die Malatesta "della Penna" in Pennabilli und Verucchio (bis 1462). 1216 wurden die beiden Brüder Bürger von Rimini und unterstellten ihren Besitz der Jurisdiktion der Stadt. 1228 wurde Malatesta I. Podestà von Pistoia und unterstützte in den Kämpfen zwischen Kaisertreuen und Papsttreuen (Ghibellinen gegen Guelfen) den Stauferkaiser Friedrich II., dem er 1230 Gefolgschaft schwor; wie dieser wurde er von Papst Gregor IX. exkommuniziert. 1239 und erneut 1247 wurde er dann Podestà von Rimini, wo es ebenfalls heftige Fehden zwischen den Parteien gab. Er nahm seinen Wohnsitz in dem 1204 für die Podestàs errichteten Palazzo dell'Arengo, den die Malatesta 1334 um einen Anbau ergänzten, der als Palazzo del Podestà bezeichnet wird.


Marenzi, Lombardei
Marenzi ist ein ursprünglich lombardisches Uradelsgeschlecht, dessen Geschichte bis in das Jahr 1024 zurückreicht, später ein italienisches und österreichisches Adelsgeschlecht. Die in Mailand durch Kaiser Konrad II. ausgestellte Urkunde vom 4. Mai 1024, unterzeichnet von dessen Kanzler Carolus Vestalius, die in beglaubigten, aber offenbar apokryphen Kopien erhalten ist, erhob die in der Valle Camonica (Val Oliola) sowie in Brescia und Bergamo ansässigen Militärkapitäne, Frederico, Bruciato, Celerio, Marentio, Maffetto und Cattaneo zu Markgrafen und Grafen des Oglio-Tales und besagte, dass die Familie römischen Ursprungs sei. Diese Aussage ist jedoch nicht zu belegen, vielmehr entspringt sie dem lombardischen Uradel.

Die neuere Forschung führt den Ursprung der Familie, unter Zuhilfenahme einer Indizienkette, auf Giselvertus habitator de Villa Soare (906), wahrscheinlich Gisalberto I., Graf von Bergamo (922–927), bzw. auf seinen Sohn Appone di Mozzo († 985) zurück, der den Namen nach seiner Burg Mozzo führte. Ein Ast der Familie Mozzo in Sovere nahm den Namen dieser Burg an und trat 1160 urkundlich mit Guilliemus Capitaneorum (de Capitaneis) de Suvere auf, dem Stammvater der Familie, und erschien mit Marinus dictus Marentius († vor dem 17. Februar 1341), Sohn des Bartholomäus de Capitaneis de Soare, erstmals unter dem Namen „Marenzi“, mit dem auch die urkundliche Stammreihe beginn.


Medici, Florenz
Die Familie der Medici aus Florenz bildete vom 15. bis 18. Jahrhundert eine einflussreiche italienische Dynastie, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen.

Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel, der von der Gilde Arte della Lana betrieben wurde. Auf dieser Basis begründeten sie ein modernes Bankwesen und dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz.


Orsini, Rom
Die Orsini sind eine weit verzweigte römische Adelsfamilie, die ursprünglich unter dem Namen Bobonen bekannt war und zwischen 1100 und 1900 maßgeblichen Anteil an der italienischen Geschichte hatte. Aus der Familie Orsini kamen drei Päpste, 24 Kardinäle und zahlreiche andere hohe kirchliche Würdenträger sowie weltliche Fürsten. Die Familie existiert bis heute und zählt zum europäischen Hochadel.


Della Rovere, Savona (später Urbino)
Die della Rovere sind eine italienische Adelsfamilie der Renaissance. Der Familie entstammen die Päpste Sixtus IV. und Julius II. Beide betrieben Nepotismus und ernannten zahlreiche Verwandte zu Kardinälen.

1508 erbten die Della Rovere von der Familie Montefeltro das souveräne Herzogtum Urbino, das sie bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm 1631 regierten.


Haus Savoyen, Savoyen und Piemont
Das Haus Savoyen ist eine Dynastie, die seit dem Hochmittelalter über die Territorien Savoyen und Piemont herrschte und von 1861 bis 1946 die Könige Italiens stellte.

Zeitweise regierte das Herrschergeschlecht auch über Teile der Westschweiz, die Grafschaft Nizza und Sardinien. Als Gründer des Hauses gilt Humbert I. Biancamano (Humbert Weißhand), ein Feudalherr von ungesicherter Herkunft, der 1003 Graf von Salmourenc im Viennois, 1017 Graf von Nyon am Genfersee und 1024 Graf des Aostatals am östlichen Abhang der Westalpen war. 1034 erhielt er einen Teil der Maurienne als Lohn von Konrad dem Salier für die Unterstützung seines Anspruchs auf das Königreich Burgund. Er erhielt auch die Grafschaften Savoyen, Belley, Tarentaise und das Chablais.


Scaliger, Verona
Die Scaliger (Scaligeri, della Scala, deutsch oft auch Skaliger, historisch auch Herren von der Leiter) waren Herren von Verona von 1262 bis 1387. Kulturhistorisch spielen sie eine Rolle als Erbauer der Scaligerburgen in Oberitalien.


Sforza, Mailand
Sforza (italienisch für „Bezwinger“) ist der Name einer der großen italienischen Familien der Renaissance. Von 1450 bis 1535 regierten sie (mit Unterbrechungen) als Herzöge von Mailand in der Lombardei. Die Familie Sforza hieß eigentlich Attendolo, zählte zum bäuerlichen Kleinadel der Provinz Ravenna und besaß in der Gemeinde Cotignola, die etwa 20 km westlich der Stadt Ravenna liegt, erhebliche Ländereien. Die Stadt und die Familie Attendolo unterstanden dem jeweiligen Lehensherren – lange den Grafen von Cunio – die sich später nach der Herrschaft Barbiano (heute Teil der Gemeinde Cotignola) „da Barbiano“ nannten. Diese Familie des italienischen Uradels wurde bereits von Dante in dessen „ Göttlicher Komödie“ erwähnt, brachte eine Reihe berühmter Kondottieri wie u. a. Alberico da Barbiano (* 1348; † 1409) hervor, eine Linie wurde in den Reichsfürstenstand erhoben, eine andere blüht in gräflicher Linie bis heute.

Der Familienname Sforza geht auf Jacopo Attendolo, genannt Giacomuzzo Attendolo (* 28. Mai 1369 in Cotignola; † 4. Januar 1424, ertrunken im Fluss Pescara) zurück, der einer der bekanntesten Kondottieri seiner Zeit war. Wegen seiner herkulischen Kraft wurde er „Sforza“ genannt und als solcher berühmt. Dieser Spitzname wurde von seinen Nachkommen als Familiennamen angenommen. Muzio Attendolo Sforza gelang es 1411 die Herrschaft Cotignola zu erwerben, diese wurde zu seinen Gunsten in eine Grafschaft erhoben, wodurch er zum ersten Grafen von Cotignola aufstieg. Er war dreimal verheiratet, hatte zumindest 15 Kinder, neben legitimen auch eine große Zahl außerehelicher, später legitimierter Kinder.


Spinola, Genua
Spinola ist der Name eines der vornehmsten Geschlechter Genuas. Die anderen sind die Doria, Pallavicini, Grimaldi, Malaspina, Negrone und Fieschi. Sie besaßen Mitte des 18. Jahrhunderts die Herzogtümer St. Pierro, St. Angelo, Sesto, St. Severino und Los Balbazes.

Der erste bekannte Spinola war Guido Spinola, der als Ritter während der Kreuzzüge kämpfte und mehrfach Konsul von Genua war (1102–1121). Seine Söhne Ansaldo und Oberto sind die Stammväter der beiden Hauptzweige Luccoli und St. Luca.

Ein Spinola kaufte im Jahre 1340 die Stadt Lucca für 30.000 Gulden. Antonio Spinola wird 1453 zum ersten genuesischen Gouverneur auf Korsika ernannt.


Strozzi, Florenz
Die Strozzi sind eine alte Florentiner Patrizierfamilie, die bereits im 13. Jahrhundert nachweisbar ist, sich früh in mehrere Zweige aufteilte, und im 14. Jahrhundert eine wesentliche Rolle spielte. Ihr Reichtum gründete sich auf Bankgeschäfte, bei ihrem politischen Engagement standen sie zumeist den Medici entgegen, und wurden von diesen mehrfach verbannt. Im 15. und 16. Jahrhundert traten die Strozzi als Mäzene auf, darüber hinaus waren Familienangehörige auf literarischem, künstlerischem und religiösem Gebiet tätig.

Durch Heirat erhielt die Bankiersfamilie der Strozzi unter anderem den Titel eines Fürsten von Forano und Herzogs von Bagnolo. Der Palazzo Strozzi in Florenz, der der Familie bis 1907 gehörte, wurde testamentarisch dem italienischen Staat vermacht.



Visconti, Mailand
Visconti ist der Name einer der großen Familien Italiens, die lange Zeit Mailand und die Lombardei regierten; sie beanspruchten für sich die Abstammung von Desiderius, dem letzten König der Langobarden. Im 11. Jahrhundert besaßen die Visconti Ländereien am Comer See und am Lago Maggiore. 1277 und erneut 1281 besiegten die Ghibellinen die Mailand kontrollierenden Guelfen, die Familie della Torre (die 1302–11 nochmals zurückkehrte) und herrschten nun als Podestà und Signori. Seit 1395 regierten sie als Herzöge über Mailand und die Lombardei. 1447 verstarb der letzte Visconti der regierenden Linie. Nach seinem Tode fiel das Herzogtum Mailand an seinen Schwiegersohn aus der Familie der Sforza stammend, aus der von da an bis 1535 die Herzöge hervorgingen.

Seitenzweige der Familie bestehen bis heute.

Vielen Dank an Nina für das Einreichen ihres Textes